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Mark Helfrich zur „Maskenaffäre“

Liebe Freundinnen und Freunde,

die „Maskenaffäre“ erschüttert unser politisches System und natürlich ganz besonders unsere Partei. Diese wirklich unglaublichen Vorfälle lassen sich kaum scharf genug verurteilen. Wer als Abgeordneter die größte Krise im Nachkriegsdeutschland nutzt, um sich die eigenen Taschen zu füllen, hat wirklich jedes Recht verwirkt, sich „Volksvertreter“ zu nennen. So jemand gehört nicht ins Parlament, er gehört nicht in unsere Partei.

Mit ihrem Verhalten haben einige wenige Abgeordnete dem Ansehen der Politik, aber auch unserer ganzen parlamentarischen Demokratie schwersten Schaden zugefügt. Diese schamlose Bereicherung im Amt ist aber auch ein Schlag ins Gesicht aller CDU-Mitglieder, die sich für unsere Partei und unsere gemeinsamen politischen Ziele engagieren. Wie muss sich ein ehrenamtlicher Wahlkämpfer in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz fühlen, wenn sein wochenlanger Einsatz durch widerwärtiges und charakterloses Verhalten von hauptberuflichen Mandatsträgern der eigenen Partei buchstäblich zerstört wird? Wenn das Ansehen der CDU in den Schmutz gezogen wird und Abgeordnete beinahe schon unter dem Generalverdacht der Korruption stehen?

Ich bin überzeugt, dass die große Mehrheit meiner Kollegen – wie auch der Menschen in unserem Land – Werte wie Anstand und Moral, Verantwortung und Gerechtigkeit in Ehren hält. Ein Skandal wie dieser zeigt: Diese große Mehrheit darf keine schweigende Mehrheit sein.

Sämtliche Vorfälle müssen lückenlos und unnachgiebig aufgeklärt werden. Jeder Abgeordnete ist gefordert, offenzulegen, ob und in welcher Art er Zusatzeinkünfte durch sein Mandat erzielt hat. Es wäre schlimm, wenn dabei weitere Fälle ans Licht kämen – noch schlimmer wäre es zu schweigen, wegzusehen, zu verharmlosen. Es muss aufgedeckt werden, was aufzudecken ist, nur so kann es gelingen, das Vertrauen in die Politik wieder herzustellen. Für die Zukunft brauchen wir ein von allen Parteien getragenes Regelwerk, das den Missbrauch des Mandats zur persönlichen Bereicherung wirkungsvoll verhindert.

Ich muss zugeben, dass mich dieser Skandal ganz persönlich tief erschüttert hat. Hier geht es um ein Versagen von Instinkt und Anstand in einem Maße, das ich mir nicht hätte vorstellen können. Auch wenn wir Bundestagsabgeordnete keinen Amtseid leisten, fühle ich mich als Parlamentarier ganz selbstverständlich dem Schwur aus Artikel 56 Grundgesetz verpflichtet.

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Daran habe ich mich als Bundestagsabgeordneter in den vergangen sieben Jahren gehalten und in diesem Sinne werde ich das mir vom Wähler gegebene Mandat auch in Zukunft ausüben.

 

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Osteraktion von Gero Storjohann erfolgreich gestartet

„Vielen Dank für die ersten Einsendungen mit den tollen Fotos und Tipps zu meiner Osteraktion „Besondere Plätze in Segeberg und Stormarn“, bedankt sich der CDU Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann bei den ersten Teilnehmern. Die ersten Gastbeiträge werden bereits am nächsten Wochenende im Internet auf www.gero-storjohann.de und weiteren Homepages veröffentlicht. „Auch über Ihren Beitrag an wkb@gero-storjohann.de würde ich mich sehr freuen. Unter den Einsender*innen verlosen* wir 10x den Radwanderführer „Die schönsten Radtouren in Schleswig-Holstein“ von Horst-Dieter Landeck,“ ermuntert der Bundespolitiker nach dem erfolgreichen Start zur Einsendung weiterer Fotos und Kurztexte aus den Kreisen Segeberg und Stormarn.

 

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Katja Rathje-Hoffmann und Gero Storjohann besuchen Pflegestützpunkt in Norderstedt

(vlnr.) Katja Rathje-Hoffmann, Ulrich Mildenberger (PflegeStützpunkt) und Gero Storjohann MdB.

Norderstedt. Am Montag informierten sich der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann und die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann im Norderstedter „PflegeStützpunkt im Kreis Segeberg“ über die Institution, die sich individuelle, unabhängige und kostenfreie Beratung zur Aufgabe gemacht hat.

„Der Vorläufer des Pflegestützpunktes, die Beratungsstelle für ältere Bürger und ihre Angehörigen, war die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland und gilt damit als Wiege der Angehörigenberatung in unserem Land,“ berichtet Ulrich Mildenberger vom „PflegeStützpunkt“ zu Beginn des Informationsaustausches nicht ohne Stolz.

Die Hilfesuchenden bekommen Antworten auf die drängenden Fragen: Wer unterstützt mich im Alltag? Wie kann ich mein bisheriges Leben in vertrauter Atmosphäre weiterleben? Wo bekomme ich Hilfsmittel? Welche Anträge muss ich stellen? Zudem werden an allen Orten Gesprächsgruppen für Angehörigen von Menschen mit Demenz durchgeführt.

In den Büros in Norderstedt, Bad Segeberg, Bad Bramstedt, Kaltenkirchen, Bornhöved und neuerdings auch Henstedt-Ulzburg werden Beratungen durchgeführt, auch Hausbesuche im ganzen Kreis. Neben der Beratung von Pflegebedürftigen und Angehörigen kommt dem Thema „Ehrenamt“ eine große Bedeutung zu. Gemeinsam mit der regionalen Alzheimergesellschaft werden Kontakte zu Ehrenamtlichen vermittelt. Demenzbegleiter und Nachbarschaftshelfer werden geschult und fachlich begleitet,  „Rinkieker“ als ehrenamtlicher Besuchsdienst für einsame ältere Menschen werden vermittelt. In Bad Segeberg wird eine Vortragsreihe unter dem Titel „Älterwerden 2021“ durchgeführt. Nach Corona wird es wieder viel Spaß bei den Tanzcafés mit Live-Musik für Menschen mit und ohne Gedächtnisstörungen geben

„Alzheimer und die damit verbundenen Folgen belasten die ganze Familie. Die Beratung durch die Pflegestützpunkte in den Kreisen und kreisfreien Städten ist unverzichtbar. Deshalb unterstützt Schleswig-Holstein die Pflegezentren als zentralen Baustein und fachlichen Begleiter für ältere Menschen, die Hilfe benötigen“, spricht sich Katja Rathje-Hoffmann als pflegepolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion für die Förderung der Einrichtungen aus.

Gero Storjohann zeigte sich dankbar über die zahlreichen Hinweise aus der Praxis für die zukünftige Gesetzgebung. Der Bundestagsabgeordnete sieht den digitalen Ausbau als einen wichtigen Punkt für die zukünftige Beratung und um die Institution bei Betroffenen bekannter zu machen. „Das Ziel, älteren Menschen zu ermöglichen, lange eigenständig und selbstbestimmt im eigenen Zuhause verbleiben zu können“, ist dem Bundespolitiker besonders wichtig.

Zur Zeit sind Hilfen nur telefonisch oder per E-Mail durchführbar. Für die Betroffen, deren Angehörige und Helfer sind wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus bis auf Weiteres keine persönlichen Beratungen in der Heidbergstraße und den anderen Pflegestützpunkten möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.pflegestuetzpunkt-se.de und www.alzheimer-segeberg.de.

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